So erlebt ein Welpe die Welpenstunde:

 

 

 

 

 Hi mein Name ist Rocky, und bin ein Jack Russel - Maltester Mix, 

also ich kam mit 15 Wochen das Erste mal in den Verein. Ich bin ja da schon vor 2 Wochen bei meinem Frauchen und Herrchen eingezogen. Aber Frauchen musste noch 2 Wochen warten, bis ich hier her konnte. Tanja vom Verein meinte nämlich, dass ich erst mal zu Hause ankommen soll.

Aber nun zum ersten Tag in der Welpenstunde.  Leute war da vielleicht was los. Alle anderen Hunde haben mich ganz dolle beschnuppert. Man war ich vielleicht aufgeregt. Ich durfte dann mit Frauchen Tina und Tanja auf den riesen Platz. Da war ganz komisches Zeug. Ein Tunnel lag da, der war witzig, weil man da durch fetzen konnte und den konnte man auch noch länger machen, oder eine Kurve legen. Dann hat Tanja auch noch so komische Gitter auf den Boden gelegt. Hmmm keine Ahnung, was das soll. Aber ich wurde aufgeklärt. Das soll helfen, dass ich als größerer Hund auf Gitter laufe. Das traut sich nämlich nicht jeder. Oder aber über eine Folie trappsen. Davor hatte ich etwas Angst. Aber mit Leckerli, weil ich ja so verfressen bin, hat es super funktioniert. 

Mein Kumpel Akimo war ja auch mit auf dem Platz. Der ist ja schon ausgewachsen und hat auch im Verein die Welpenstunde besucht. Um den konnte ich ganz dolle fetzen und der ist auch noch liegen geblieben. 

Tanja hat dann immer wieder zu Frauchen gesagt, dass ich das alles spielerisch lernen soll. Yeahhhh spielen ist super. Da macht das Sitz irgendwie richtig Spass. Frauchen muss aber noch lernen, wann genau der richtige Zeitpunkt ist, mir ein Leckerli zu geben. Das muss nämlich richtig schnell gehen. 

Ich komm auch schon ganz prima auf HIER. Was das ist? Leute ist doch ganz einfach! Frauchen ruft Hier und ich komm ganz schnell zu ihr zurück. Also meistens, gut manchmal, aber he ich lerne ja noch. Da sind so viele Sachen, die so interessant sind. Da bellen meine Kumpels oder da fliegt eine Fliege vorbei, oder wisst ihr was? So ein Grashalm ist mega interessant. Der bewegt sich nämlich und da ist es doch verständlich, dass ich da nicht sofort zu Frauchen komme. Das kann man doch verstehen. 

Und ich als Wachhund muss auch mal gucken, ob vor dem Platz noch alles in Ordnung ist.  

Frauchen lässt sich auch Tips zur Erziehung, Ernährung oder Pflege geben. 

Ich glaub hier bleib ich. Muss da aber noch mit Frauchen und Herrchen sprechen. Weil im Verein, kann man in Ruhe alles angucken und danach kann man sich entscheiden, ob man Mitglied wird. 

 

 

 

Bereits ab dem Alter von ca.8 bis 10 Wochen ist es ratsam mit seinem Welpen einen Verein mit entsprechendem Angebot aufzusuchen. Die Erfahrungen der ersten Wochen sind sehr wichtig. 

“Lasst den Hunden ihre Jugend”
waren mahnende Worte von Hermann Sälzer, 
einem BLV Leistungsrichter. 

Ein zu früher Drill bewirkt nur, dass die Hunde später keine Lust mehr am Lernen haben. 
Das Lernen aus dem Spiel heraus garantiert eine spätere gute Hundeerziehung 
und macht zudem auch noch viel Spaß. 

Die Erfahrungen die Welpen vor allem mit anderen Tieren und Hunden machen, 
das Dominieren und auch das Unterwerfen sind Eindrücke 
die den Welpen für das spätere Hundeleben prägen. 

Wichtige Eindrücke die im frühen Leben des Vierbeiners nicht gemacht werden 
sind später kaum mehr zu Vermitteln. 

Der Grundstein für ein gesundes Sozialverhalten gegenüber 
Menschen und Hunden wird ebenfalls schon im Welpenalter gelegt.